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Produktbeschreibung
In der Sicherheit für Flurförderzeuge hat sich in den letzten Jahren vieles getan. Ein bewährtes Mittel zur Unfallvermeidung ist der Einsatz von Kameratechnik an Gabelstaplern. Schlimme Unfälle mit schweren Personenschäden sind nicht nur auf Unachtsamkeit oder Zeitdruck, sondern auch auf die schlechte Sicht des Fahrers zurückzuführen. Dies ergibt eine Unfallstatistik der Großhandels- und Lagerei-Berufsgenossenschaft. Die Kamera Farbmonitorsysteme dienen den Fahrern als wertvolle Sichthilfe auf den Aktionsbereich des Flurförderzeugs. Beim Transportieren, Stapeln und Lagern von sperrigen, großvolumigen Gütern wird durch ihren Einsatz die Sicherheit für Menschen deutlich erhöht. Der Einblick in den für Fahrer oft uneinsehbaren Arbeitsraum mit Hilfe einer oder mehrerer Kameras gewährleistet eine höhere Sicherheit für Mensch und Material sowie effizienteres Arbeiten. Die schlechte Sicht wird entweder vom Ladegut, vom Anbaugerät am Stapler oder durch die Konstruktion des Fahrzeugs (z.B. Hubgerüst) verursacht. Mit verschiedenen Kameratypen und -positionen kann hier Abhilfe geschaffen werden. In der Papierindustrie zum Beispiel werden meterhohe, tonnenschwere Papierrollen mit teilweise über 2 Metern Durchmesser transportiert und eingelagert. Die mit speziellen Rollenklammern aufgenommene Rolle befindet sich genau vor dem Hubmast und versperrt dem Fahrer die Sicht nach vorne. Das bedeutet für Personen, die sich im toten Winkel vor dem Stapler befinden, eine erhebliche Gefahr. Die Problemlösung – rückwärts zu fahren – scheidet aus, weil der Fahrer durch häufiges Nach-hinten-Schauen gesundheitliche Probleme der Wirbelsäule erleiden kann. Die optimale Lösung ist eine hoch am Hubmast in Fahrtrichtung angebrachte Kamera. Zusätzlich kann eine zweite Kamera auf der Rückseite der Fahrerkabine angebracht werden, die den rückwärtigen Raum überwacht. Je nach Fahrtrichtung wird dann automatisch auf den Monitor die jeweilige Kamera umgeschaltet. Der Monitor wird in Augenhöhe montiert. Ein weiteres Beispiel ist der Einsatz einer Zinkenkamera, die an der Innenseite nahe zum Gabelknick einer Zinke angeschraubt wird. Im Lagerbetrieb ist der Fahrer beim Ein- und Auslagern immer auf Höhe der Gabelzinken. Auch hier wird ein sicheres und schnelleres Handling der Paletten ermöglicht. Beim Aufnehmen von Containern werden Kameras so montiert, dass sie eine optimale Sicht auf die Twistlocks (spezielle Aufnahmehaken) zeigen. Ohne sie könnte der Fahrer bei den großen Entfernungen und unterschiedlichen Abmessungen der Container kaum oder gar nicht die Twistlocks erkennen. Es gibt in der Praxis verschiedene Möglichkeiten, die Kamera(s) zu platzieren. Diese ergeben sich aus dem individuellen Einsatzfall, aber auch aus der persönlichen Entscheidung der Anwender. Daraus resultiert dann die Anzahl an Kameras, deren Winkelausrichtung sowie die Anzahl der Monitore und deren Platzierungen.
Fazit:
Kameratechnik an Flurförderzeugen leistet einen hohen Beitrag zur Sicherheit. Sie hilft Unfälle mit Personen und Schäden an Ladegut und Stapler zu vermeiden. Der Staplerfahrer kann sicherer und schneller seine Arbeit verrichten. Gesundheitliche Schäden des Fahrers werden vermieden und seine Motivation wird gesteigert. Die Anschaffungskosten des Kamerasystems
amortisieren sich schnell. Auf die Erfahrung des Kameralieferanten sollte man zurückgreifen. Wir beraten Sie gerne.

