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Erste Hilfe

Augenspülstation

Ab: zzgl. Steuern: 52,95 € Brutto-Preis: 63,01 €

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Erste-Hilfe-Koffer

Ab: zzgl. Steuern: 79,95 € Brutto-Preis: 95,14 €

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Verbandbuch
zzgl. Steuern: 6,49 € Brutto-Preis: 7,72 €
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Verbandschrank
zzgl. Steuern: 42,95 € Brutto-Preis: 51,11 €
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Erste Hilfe im Betrieb: Maßnahmen und Produkte

Für die Erste Hilfe in Betrieben gelten verbindliche Vorschriften bezüglich des benötigten Erste-Hilfe-Materials sowie bezüglich der Mindestzahl an anwesenden betrieblichen Ersthelfern. Im Folgenden haben wir Ihnen die wichtigsten Eckpunkte sowie unsere Produktpalette rund um die betriebliche Erste Hilfe kompakt zusammengefasst.

 

Erste Hilfe: Die einzelnen Glieder der Rettungskette

  1. 1. Absichern des Unfallortes und Eigenschutz (Rettung aus der Gefahrenzone)
  2. 2. Notruf und lebensrettende Sofortmaßnahmen (z.B. Wiederbelebung, Stoppen von starken Blutungen und Behandlung von Schocks)
  3. 3. Weitere Erste Hilfe (z.B. das Ruhigstellen bei Knochenbrüchen)
  4. 4. Rettungsdienst (übernimmt die weitere Versorgung und sichert die Transportfähigkeit des Notfallpatienten)
  5. 5. Behandlung im Krankenhaus

 

Erste Hilfe im Betrieb: Informationen zu den rechtlichen Vorschriften

Jeder Betrieb ist gesetzlich dazu verpflichtet, eine je nach Betriebsgröße, Betriebsart und Gefährdungsbeurteilung ausreichende Menge an Erste-Hilfe-Materialien vorrätig zu halten. Gleichzeitig muss auch eine definierte Mindestanzahl der jeweils anwesenden Beschäftigten einen Erste-Hilfe-Ausbildung sowie regelmäßige Fortbildungen zum betrieblichen Ersthelfer vorweisen. Werden die gesetzlichen Erste-Hilfe-Vorschriften nicht ausreichend erfüllt, kann es zu Bußgeldern und im Schadenfall zu Regress- und Schmerzensgeldforderungen bis hin zu strafrechtlichen Konsequenzen kommen (Körperverletzung bis fahrlässige Tötung).

In Deutschland ist jeder Bürger zudem gesetzlich dazu verpflichtet, in Not geratenen bzw. hilflosen Menschen zu helfen, sofern es dem Helfenden den Umständen entsprechend zumutbar ist. Das bedeutet, dass für den Helfenden keine definierte persönliche Gefahr bestehen darf, dadurch keine im Verhältnis noch wichtigeren Pflichten vernachlässigt werden (v.a. bezogen auf den Schutz anderer Menschen) oder eindeutige Anzeichen bereits auf den Tod des Unfallopfers hinweisen.

Sind diese Umstände nicht gegeben und es wird dennoch nicht geholfen, tritt der Tatbestand der unterlassenen Hilfeleistung ein, die mit Geldstrafen und/oder Freiheitsstrafen geahndet wird. Dabei ist ebenfalls gesetzlich geregelt, dass Ersthelfern keinerlei rechtliche Konsequenzen drohen, falls durch die Ausübung der Erste-Hilfe-Maßnahmen Schäden an der Kleidung oder Gegenständen des Opfers entstehen.

 

Erste Hilfe in Betrieben: Mindestzahl an betrieblichen Ersthelfer

Das Arbeitsschutzgesetz (§ 10) und die DGUV Vorschrift 1 (§ 26) schreiben eine Mindestzahl an betrieblichen Ersthelfern vor. Als Ersthelfer gelten alle Personen und Mitarbeiter, die einen Erste-Hilfe-Grundlehrgang absolviert haben (seit April 2015 neun Unterrichtseinheiten = 1 Tag) und ihr Wissen alle zwei Jahre mit einem Erste-Hilfe-Training auffrischen (ebenfalls neun Unterrichtseinheiten). Die vorgeschriebene Mindestzahl an ausgebildeten Ersthelfern ist dabei abhängig von der Beschäftigungszahl und der Art des Betriebs:

  •     - Bei allen kleineren Betrieben mit 2 bis 20 anwesenden Versicherten: 1 betrieblicher Ersthelfer
  •     - Größere Verwaltungs- und Handelsbetriebe mit mehr als 20 anwesenden Beschäftigten: mindestens 5 % der Anwesenden
  •     - In allen anderen größeren Betrieben mit mehr als 20 anwesenden Versicherten: 10 % der Anwesenden


Hinweis: Es müssen auch im Schichtbetrieb und während der Urlaubszeiten immer die notwendige Mindestanzahl an betrieblichen Ersthelfern anwesend sein. Die Bestellung von Ersthelfern erfolgt dabei formlos, sollte jedoch schriftlich vermerkt werden, z.B. in der Personalakte oder im Arbeitsvertrag

 

Erste-Hilfe-Ausbildung: Lehrgänge, Fortbildungen und Kosten für Ersthelfer

Die „Qualitätssicherungsstelle Erste Hilfe“ der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) ist für die Ermächtigung der für die Ausbildung und Fortbildung betrieblicher Ersthelfer berechtigten Stellen zuständig. Dies sind in erster Linie die Orts- und Kreisbüros der großen Hilfsorganisationen sowie Angebote privater Bildungsträger. In diesen Lehrgängen werden grundsätzliche Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Notfällen mit Atmung, Kreislauf und Schockzuständen (inkl. Wiederbelebung / Reanimation) sowie die Erstversorgung bei Verletzungen, Knochenbrüchen, Verbrennungen und Vergiftungen beigebracht.

Die Kosten der Kursgebühren für die Erste-Hilfe-Lehrgänge (-Ausbildung und -Fortbildung) werden von der Berufsgenossenschaft getragen und werden von der Ausbildungsstelle direkt mit der BGW abgerechnet. Die Kosten durch die entstehende Entgeltfortzahlung und etwaige Anfahrtskosten zum Kursanbieter (falls keine Inhouse-Kurse) hat dagegen der Betrieb selbst zu tragen. Die für Erste-Hilfe-Lehrgänge ermächtigten Ausbildungsstellen sind:

  •     - Arbeiter-Samariter-Bund (ASB)
  •     - Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG)
  •     - Deutsches Rotes Kreuz (DRK)
  •     - Deutsche Unfall-Hilfe (DUH)
  •     - Die Johanniter und Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH)
  •     - Erste Hilfe Schulungszentren
  •     - Feuerwehren
  •     - Gesellschaft für Notfallmedizin
  •     - Malteser Hilfsdienst (MHD)
  •     - Rettungsdienstschulen und Sanitätsschulen
  •     - Amt für Umwelt-, Brandschutz und Rettungswesen

 

Erste-Hilfe-Materialien: Übersicht über die benötigten Verbandkästen

Verbandkästen sind für alle Betriebe Pflicht. Abhängig von der Gefährdungsbeurteilung sind dann zusätzlich weitere Erste-Hilfe-Materialien erforderlich, z.B. Augenspülstationen, Defibrillatoren oder neutralisierende Substanzen/Wirkstoffe bei Vergiftungsgefahren. Die Verbandkästen wiederum werden abhängig von ihrem Umfang in verschiedene Klassen unterteilt. Die Inhalte sind dabei in mehreren DIN-Normen explizit geregelt:

  •     - Verbandkasten B: KFZ-Verbandkasten (DIN 13164)
  •     - Verbandkasten C: Kleiner Verbandkasten (DIN 13157)
  •     - Verbandkasten E: Großer Verbandkasten (DIN 13169)
  •     - Dabei ersetzen zwei kleine Verbandkästen der Klasse C jeweils einen großen der Klasse E
  •     - Im Außendienst wiederum können KFZ-Verbandkästen der Klasse B statt kleinen Verbandkästen der Klasse C verwendet werden


Verwaltungs- und Handelsbetriebe bis 50 Mitarbeiter benötigen nur einen kleinen Verbandkasten der Klasse C. Ab 51 Mitarbeitern ist dann ein großer Verbandkasten der Klasse E sowie für je 300 Mitarbeiter je einen weiterer großer vorgeschrieben.

Herstellungs- und Verarbeitungsbetriebe benötigen bis 20 Mitarbeiter einen kleinen und bereits ab 21 Mitarbeitern einen großen Verbandkasten der Klasse E, sowie für je 100 Mitarbeiter einen weiteren großen.

Baustellen und ähnliche Einrichtungen mit bis zu 10 Versicherten benötigen ebenfalls nur einen kleinen Vebandkasten. Ab 11 ist dann ein großer und für je 50 Versicherter ein weiterer großer Verbandkasten Pflicht.

 

Erste-Hilfe-Materialien bei Logistik Xtra: Produktübersicht

Logistik Xtra ist Ihr mittelständisches Fachhändlernetz rund um alle Belange des Lager-, Werkstatt- und Logistikbereich. In unserem Onlineshop finden Sie folgende Erste-Hilfe-Materialien:

Augenspülstationen: Wir bieten verschiedene Ausführungen von Augenspülstationen, die direkt am Arbeitsplatz angebracht werden. So können im Notfall Fremdkörper oder aggressive chemische Substanzen aus dem Auge gewaschen werden, bzw. aus beiden Augen gleichzeitig. 

Erste-Hilfe-Koffer: Die Erste-Hilfe-Koffer aus schlagfestem ABS-Kunststoff verfügen über eine praktische Wandhalterung, lassen sich plombieren und sind in den Klassen C (klein) und E (groß) lieferbar.

Verbandschrank: Der eintürige Verbandschrank ist die fest an einer Wand montierte Variante der kleinen und großen Verbandkästen. Das Füllsortiment (inklusive) gibt es dabei auch zum Nachbestellen.

Verbandbuch für die Dokumentation: Jede Verletzung, die im Betrieb zugezogen wird, muss aus versicherungstechnischen Gründen (mögliche Spätfolgen) notiert und dokumentiert werden. Die Aufbewahrungspflicht für die Verbandbücher beträgt fünf Jahre.

Wartungskoffer-Set mit Wandhalterung: Das Wartungskoffer-Set enthält die notwendige Schutzausrüstung für Wartungsarbeiten, z.B. Schutzkleidung, Schutzbrille und weitere Schutzhilfen.

 

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