STAPLERCUP 2021 - Emotionen pur

Lokalmatador TeamLog GmbH holt sich souverän den Sieg bei der StaplerCup Firmen-Team-Meisterschaft vor den Teams von Grüner Systemtechnik GmbH & Co. KG und der Rudolph Logistik Gruppe.

Deutsche Meisterschaften im Staplerfahren: Das sind die Sieger*innen des StaplerCup 2021

Manövrieren auf engstem Raum und im richtigen Moment Gas geben: Nervenkitzel und knappe Entscheidungen markierten die diesjährigen Deutschen Meisterschaften im Staplerfahren. Insgesamt 95 StaplerHelden und StaplerHeldinnen traten beim 16. StaplerCup in der f.a.n. frankenstolz arena in Aschaffenburg gegeneinander an, um Geschick und Nervenstärke auf den Staplern und Kommissioniergeräten zu zeigen.

Aus 16 Regionalmeisterschaften und zwei Online-Challenges qualifizierten sich deutschlandweit 11 Frauen, 24 Männer und 13 Firmen-Teams, die im Finale gegen die Titelverteidiger und Titelverteidigerin antraten. Dabei gewannen schließlich in an Spannung kaum zu überbietenden Finalkämpfen StaplerHeldin und Titelverteidigerin Melanie Holl aus Felsberg sowie StaplerHeld Markus Zenger aus Burglengenfeld.

 

Die StaplerHelden des StaplerCup Einzelwettkampfes der Herren: Markus Zenger (Platz 1), Joshua Glöggler (Platz 2) und Giuseppe Tamburino (Platz 3) Frauen Power auf dem Siegertreppchen: Melanie Holl (Platz 1), Barbara Marr (Platz 2) und Steffi Schache (Platz 3). Es fehlten nur Millimeter: Der Victory Tower von Finalist Joshua Glöggler aus Westerstetten kippt wenige Momente vor dem seines Rivalen, was ihn nach zwei fehlerfreien Vorrunden den Titel kostet.
Die StaplerHelden des StaplerCup Einzelwettkampfes der Herren: Markus Zenger (Platz 1), Joshua Glöggler (Platz 2) und Giuseppe Tamburino (Platz 3) Frauen Power auf dem Siegertreppchen: Melanie Holl (Platz 1), Barbara Marr (Platz 2) und Steffi Schache (Platz 3). Es fehlten nur Millimeter: Der Victory Tower von Finalist Joshua Glöggler aus Westerstetten kippt wenige Momente vor dem seines Rivalen, was ihn nach zwei fehlerfreien Vorrunden den Titel kostet.

 

Packende Duelle

Schon während der Firmen-Team-Meisterschaft wurde klar, dass es ein ganz besonderer StaplerCup werden würde. Gleich in einem der ersten Läufe lieferten sich der Titelverteidiger
und der Vizemeister ein packendes Duell – und rissen beide die Zeitvorgabe. Bei anderen Mannschaften fiel immer wieder der Turm – speziell auf der wackeligen Wippe, der Hero
Ramp. In Runde 1 gelang es nur zwei Teams, den Parcours in weniger als sieben Minuten zu bestehen: TeamLog aus Aschaffenburg und Grüner Systemtechnik aus Bad Überkingen. Sie
sollten eine Runde später gemeinsam ins Finale einziehen. Eine packende zweite Runde verriet den jubelnden Zuschauerinnen und Zuschauern in der Halle und vor den Bildschirmen
zuhause: Die StaplerHelden und StaplerHeldinnen hatten den Parcours beherrschen gelernt und gingen nun auf mehr Risiko. Am Ende siegte der Lokalmatador TeamLog mit der
Rekordzeit von 3:59 Minuten. Zweiter wurde Grüner Systemtechnik. Die Rudolph Logistik Gruppe kam über die drittbeste Zeit im zweiten Lauf auf Platz drei.

 

 

Überraschend gemeine Hindernisse

In der ersten Runde zeigte sich auch bei den Einzelwettkämpfen der Herren und Damen, dass die harmlos wirkenden Steel Bumps überraschend gemeine Hindernisse darstellen. Die
runden Metallhubbel sind Bodenunebenheiten auf den Höfen der Logistikbetriebe nachempfunden. Wer sie unterschätzte, den warfen sie aus dem Wettbewerb. Anschließend
war Zentimeterarbeit gefragt: Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen mussten einen rund vier Meter hohen Turm aufstapeln und durch die Halle um Hindernisse herum balancieren. Am
Schluss stand der atemberaubende Weg über eine überdimensionale Wippe. Hier fanden die spannendsten Duelle statt, denn nur die StaplerHelden und StaplerHeldinnen mit der
feinfühligsten Fahrweise schafften es, dass der Turm im Kippmoment nicht einstürzte. Wer den Victory Tower über die Wippe transportierte und ihn ordnungsgemäß abstellen konnte,
parkte das Fahrzeug und rannte die Hero Ramp zum Buzzer hinauf. Am schnellsten schafften das am Ende Markus Zenger und Melanie Holl, die sich über den obersten Platz auf dem
Siegerpodest und den Titel als Deutscher Meister und Deutsche Meisterin im Staplerfahren freuen durften.

 

Melanie Holl aus Felsberg jubelt über die Titelverteidigung. Markus Zenger aus Burglengenfeld gewinnt bei seiner ersten Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft im Staplerfahren den Titel. Erwin Brummer aus Rohrbach auf dem herausforderndsten Hindernis im gesamten StaplerCup Parcours 2021: der Hero Ramp. Nur wer es über den Kipppunkt der Wippe schafft, ohne dass der Turm fällt, hat eine Chance auf den Titel.
Melanie Holl aus Felsberg jubelt über die Titelverteidigung. Markus Zenger aus Burglengenfeld gewinnt bei seiner ersten Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft im Staplerfahren den Titel. Erwin Brummer aus Rohrbach auf dem herausforderndsten Hindernis im gesamten StaplerCup Parcours 2021: der Hero Ramp. Nur wer es über den Kipppunkt der Wippe schafft, ohne dass der Turm fällt, hat eine Chance auf den Titel.

 

Über den Staplercup

Der StaplerCup wurde 2005 erstmalig als rein deutsche Meisterschaft ausgetragen – rund 29.000 Anmeldungen sind seither bei dem Wettbewerb eingegangen, bei dem es um Präzision, Schnelligkeit und Sicherheit geht. 2007 wurde die Veranstaltung um den internationalen Team-Wettbewerb „International Championship“ erweitert; seit 2008 wird auch eine Firmen-Team- Meisterschaft ausgetragen. Seit 2015 kämpfen auch jeweils zwölf Staplerfahrerinnen in einem separaten Finale um die Auszeichnung als beste Frau am Steuer eines Gabelstaplers.

Wichtigstes inhaltliches Anliegen des Veranstalters Linde Material Handling und seiner Netzwerkpartner, welche die Regionalmeisterschaften austragen, ist die Verbesserung der Sicherheit in Lagern und Logistikbetrieben: Die Fähigkeiten der Fahrerinnen und Fahrer und ihre Aufmerksamkeit am Arbeitsplatz sollen geschult werden, um Unfälle zu vermeiden. Zudem soll das öffentliche Augenmerk auf die täglichen Herausforderungen der Protagonisten in ihrem Arbeitsalltag gelenkt werden. Nach einem Jahr coronabedingter Pause meldet sich der StaplerCup 2021 mit gänzlich überarbeitetem Konzept zurück.

Der StaplerCup erregt auch jenseits der Logistik-Branche Aufsehen: Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen der Kommunikations- und Wirtschafts-Branche. Dazu gehören der PR-Award in Gold, der Internationale Deutsche PR- Preis sowie der internationale Titel „Bester europäischer Sportevent“ vom EuBEA. Darüber hinaus wurde der StaplerCup bei den renommierten amerikanischen GALAXY Awards mit Gold und der höchsten Auszeichnung „Best of Show“ gekürt.


 

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