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Behindertengerechte Umbauten

In diesem Bereich erfahren Sie mehr darüber, wie Sie ihr Fahrzeug z.B. Gabelstapler umbauen lassen können, damit auch Personen mit Handicap effizient und sicher arbeiten können.

 

Behinderung am Arbeitsplatz

Arbeitgeber, die schwerbehinderte Menschen beschäftigen, leisten einen wichtigen Beitrag zur Inklusion in der Arbeitswelt. Nicht nur in großen Konzernen nehmen schwerbehinderte Arbeitnehmer am Arbeitsleben teil, auch in kleineren Unternehmen haben schon zahlreiche Behinderte einen Arbeitsplatz gefunden.

 

In vielen Fällen liegt bei der Einstellung keine Behinderung vor. Es kann auch passieren, dass während eines bestehenden Arbeitsverhältnisses eine Behinderung auftaucht, Wirbelsäulenerkrankungen sind z.B. eine der häufigen Ursachen für eine Schwerbehinderung. Leider sind den Personalverantwortlichen oftmals keine Möglichkeiten staatlicher Unterstützung und Förderung für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung bekannt. Muss ein bestehender Arbeitsplatz behindertengerecht angepasst  werden und ist die Belastung für Sie als Arbeitgeber nicht zumutbar, können Sie Fördermittel erhalten.


Um Leistungen zu erhalten, müssen jedoch einige Punkte erfüllt werden:

  • Der Grad der Behinderung muss mindestens bei 50 liegen
  • Dem Arbeitnehmer muss zumindest der gesetzliche Mindestlohn gezahlt werden
  • Es muss ein unbefristetes oder befristetes Arbeitsverhältnis mit mindestens 15 Arbeitsstunden pro Woche bestehen
  • Nach Auszahlung des Bewilligungsbetrages für den geförderten Arbeitsplatz beginnt eine Bindungsfrist von mindestens 1 Jahr

 

Sie können schwerbehinderten Arbeitnehmern auch ohne komplizierte Umbauten einen gerechten Arbeitsplatz schaffen. Die begleitende Hilfe kann bei Wirbelsäulenerkrankungen z.B. durch Hubtische, Plattformlifte oder Scherenhubwägen erfolgen. Bei den Integrationsfachdiensten und in den Integrationsämtern können Sie Ansprechpartner für konkrete Einzelfallhilfe im Betrieb finden.

Weitere Informationen rund um das Thema Inklusion am Arbeitsplatz finden Sie hier:
www.bmas.de Bundesministerium für Arbeit und Soziales
www.talentplus.de eine Plattform der „Initiative Inklusion“ von Bundesregierung und Länder
www.REHADAT.org das zentrale Informationsangebot zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung
www.integrationsaemter.de Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH) GbR – hier finden Sie, nach Eingabe Ihrer PLZ, das für Sie zuständige Integrationsamt

 

 

Beispiele für die Anpassung des Arbeitsplatzes an eine bestehende Behinderung:

 

Eine zweite Joystick-Bedieneinheit wird oft bei körperlichen Beeinträchtigungen des Fahrers verwendet. Dadurch wird dem Fahrer ermöglicht, mit einer Hand die Lenk- und Hubbewegungen auszuführen. Der wesentliche Vorteil ist die Minimierung des Umgreifwegs vom Lenkrad zur Bedieneinheit. Zweiter Joystick

 

Installation eines weiteren Bedienhebels Für einen querschnittsgelähmten Fahrer wurde die Joystick-Steuerung der Hydraulik durch Installation eines zusätzlichen Bedienhebels erweitert. So kann der Fahrer mit geringem Kraftaufwand beim Vor- und Rückwärtsfahren gleichzeitig den Hubmast und die Staplerfunktion einsetzen. Dieser spezielle Hebel ermöglicht ihm per Knopfdruck die Nutzung der drei Funktionen: Klammern, Seitenschub und Wechsel zwischen Gabelzinken- und Klammerarmbetrieb. Das beschwerliche Ein- und Aussteigen wurde durch eine eigens angefertigte Rampe gelöst, so kann er mit dem Rollstuhl direkt auf die Höhe des Führerhauses fahren.

 

Hier wurde der Fußbodenraum durch eine Blechkonstruktion erhöht. Die Pedale wurden nach oben gesetzt, um einem kleinwüchsigen Fahrer das Fahren mit dem Stapler zu ermöglichen. Erhöhung des Fußbodenraums
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