Mit Automation zur Intralogistik 4.0

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By Marina Schildberg
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Mit Automation zur Intralogistik 4.0

Intelligente Navigations- und Sicherheitslösungen

 

Automation im Lager mit Linde

 

Autonome Fahrzeuge sind in der Intralogistik an sich nichts Neues: Für sich wiederholende Aufgaben, Materialbewegungen mit geringer Wertschöpfung oder Mehrschichteinsätze werden fahrerlose Transportfahrzeuge (FTFs) bereits seit Jahren erfolgreich eingesetzt. Die zunehmende Digitalisierung und der Personalmangel erfordern den Gang neuer Wege und für jede Logistikaufgabe hält die Branche eine passende Lösung bereit: Transportieren, kommissionieren, palettieren – für den mobilen Roboter kein Problem! Zudem verleihen Ausnahmesituationen wie die Corona-Pandemie dem Bereich neue Dynamik: So ermöglichen z.B. autonome Ware-zu-Mann-Systeme, die Abstandsregeln besser einhalten zu können.

Die Automatisierung bietet zudem weitere Vorteile: Die Geräte sind rund um die Uhr einsetzbar, verfügen über ein hochpräzises Handling, verursachen weniger Arbeitsschäden und stabilisieren den Materialfluss signifikant. Dabei werden die Geräte smarter und wirtschaftlicher; Herausforderungen wie die (System-)Integration in das Arbeitsumfeld oder die Interaktion zwischen Mensch und Maschine werden mit flexiblen und einfach zu integrierenden IT-Systemen oder Sicherheitsvorkehrungen überwunden. So ist auch die Linde-MATIC-Reihe, die autonome Flotte von Linde Material, mit intelligenten Navigations- und Sicherheitstechnologien ausgerüstet; sie können jederzeit auf Handbetrieb umgestellt werden und bieten weitere Vorteile:

  • Dank der exakten Steuerung mit sensiblem Ortungssystem ist die Zusammenarbeit mit Menschen gefahrlos möglich.
  • Durch die Geonavigation ist die Verlegung von weiterer zusätzlicher Infrastruktur nicht nötig.
  • Die autonomen Fahrzeuge melden in Echtzeit aktuelle Logistikaufgaben und den Status der Erledigung.
  • Die Software steuert die Flotte in Echtzeit. Sie überwacht die Routenführung und weist Aufträge zu. Zudem steuert sie die Interaktion mit Förderbändern oder Produktionsmaschinen.
  • Die Anwendung kann direkt mit ERP- oder WMS-Anwendungen interagieren.
  • Umfangreiche Sicherheitslösungen wie eine 3D-Kamera für die Hinderniserfassung oder Warnsysteme sorgen für einen sicheren Einsatz im Betrieb.

 

Automatiklösungen von Linde

Der Niederhubwagen Linde T-MATIC ist für Transporte bis 3.000 Kilogramm über längere Distanzen, den Transport von überlangen Ladungen oder für die Anlieferung für Bereitstellungsräume wie Verladebereiche konzipiert.

Der Gegengewichtshochhubwagen Linde L-MATIC AC mit freitragender Gabel vereinfacht den Transport von geschlossenen Paletten, Gitterboxen und Transportcontainern an Übergabestationen, die nicht mit Radarmen unterfahrbar sind (z.B. Rollbahnen oder Förderbänder). Er bewältigt bis zu 1.200 Kilogramm und Hubhöhen bis 1,90 Meter.

Der Schlepper Linde P-MATIC mit Standplattform ist für den Lastentransfer in Einsatzbereichen mit wenig Platz ausgelegt. Klassische Anwendungsfälle sind die Integration in Routenzugsysteme, im Transport, der Wertstoffentsorgung sowie der Zulieferung in allen Produktionsbereichen.

Der Hochhubwagen Linde L-MATIC ist konzipiert für das Aufnehmen und Einlagern in geringen Höhen, Streckentransporte sowie Doppelstockbeladung. Er bewältigt Lasten bis zu 1.200 Kilogramm und Hubhöhen bis 1,90 Meter. Weitere Einsatzbereiche sind das Scannen von Barcodes, die Kommissionierung sowie die Beschickung von Verpackungsmaschinen oder Nachschublinien an Maschinen.

Der Schmalgangstapler Linde K-MATIC ist für Lasten bis zu 1.500 Kilogramm und durch die Hubhöhen bis zu zwölf Meter für Arbeiten in Schmalgängen ausgelegt. Im Schmalgang werden hierfür RFID-Tags im Boden oder Barcodes am Regal angebracht; bei der Fahrt liest das Erfassungsgerät im Fahrzeug den Datensatz und kann dadurch die Position im Regalgang bestimmen.

 

Linde T-MATIC und Linde L-MATIC AC

Der Niederhubwagen Linde T-MATIC sowie der Hochhubwagen Linde L-MATIC AC im Einsatz.

1 year ago
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